Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Nachdem du dein Gewerbeschein organisiert hast, bekommst du von deinem zuständigen Finanzamt nach einigen Tagen Post mit einem Formular zur steuerlichen Erfassung. Alternativ bietet sich auch das Formular-Management-System der Bundesfinanzverwaltung an, unter welchen du alle notwendigen Dokumente erhältst. Solltest du es aber vorziehen die Dokumente zur steuerlichen Erfassung manuell auszufüllen, kannst du es dir einfach hier herunterladen und dieses Formular an das Finanzamt senden. Das geht einerseits normal mit der Post AG per ePost oder Fax, welches du ganz einfach online versenden kannst. Danach erhältst du eine Steuernummer für das Kleingewerbe mit welchen du dich bei Partnernetzwerken anmelden kannst, um deine eigenen digitalen Produkte zu vermarkten oder als „Empfehlender“ zu bewerben.

Steuernummern sehen wie folgt aus:

  • Steuernummer für Kleinunternehmerregelung: 123/123/12345
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE125674986

Der Zeitaufwand beim Bearbeiten des Dokumentes incl. Versandt ist ca. 10 min. Lad dir also den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung herunter und versende diesen bequem über die ePost. Spart Papier, schont die Umwelt und ihr habt jedes Mal eine rechtssichere Empfangsbestätigung ohne Wartezeit. Ich liebe den Vorzug vom online Fax schon seit Jahren und will nie wieder darauf verzichten. Egal was für ein Behördenschreiben, Kündigungsschreiben, etc., einfach das entsprechende Dokument als PDF speichern, hochladen, absenden, fertig.

Hier den Fragebogen herunterladen!

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung PDF download

 

Ab jetzt kommt nie wieder ein Brief zu spät an! Probiers mal aus!

*Hier gehts zur ePost

 

Kommt für dich Punkt 7.3 Kleinunternehmer Regelung in Frage?

Solltest du nach eigenen Einschätzungen im ersten Geschäftsjahr unter einem Limit von 17.500€ Umsatz bleiben, tritt für dich als Einzelunternehmer im digitalen Business die Kleinunternehmerregelung gemäß §19 Umsatzsteuergesetz (UStG), zu. Das ist Buchhaltungstechnisch eine ungemeine Erleichterung. Deine erste verbuchbare Betriebsausgabe ist dabei schonmal der Gewerbeschein.

Die Staffelung der Umsatzschwellen für den Erhalt der Kleinunternehmerregelung gemäß §19 UStG ist wie folgt:

  • erstes Geschäftsjahr= Umsatz< 17.500€ (Kleinunternehmerregelung greift)
  • zweites Geschäftsjahr= Umsatz < 50.000€ (Kleinunternehmerregelung greift)
  • drittes Geschäftsjahr= Umsatz > 50.000€ (Umsatzsteuer Voranmeldungspflichtig)

 

Ein Beispiel dafür wäre, wenn du als Einzelunternehmer den wir in dir geweckt haben, im Jahr deiner Anmeldung mit einem Gewerbeschein, nicht mehr Umsatz als 17.500€ generierst. Du stellst also am Ende des ersten Jahres fest, das es sich bei dir um einen Gesamtumsatz von 16.000€ handelt. Das heißt ist in kurz. 16.000€ ist weniger als 17.500€= Kleinunternehmerregelung greift. Somit reicht es auch eine  Einnahmen- Überschussrechnung online mit ELSTER an das Finanzamt oder deinem Steuerberater abzugeben.

ACHTUNG: Ab 2017 ist jeder Kleinunternehmer zur online Übermittlung der Einnahmen Überschussrechnung über die ELSTER Software verpflichtet! Meldet euch rechtzeitig vor der Steuerabgabe am 31.5 unter meinElster an. Denn man benötigt eine Validierung welche einem per Post zugesand wird. erst danach könnt ihr eure EÜR auf plausabilität Prüfen lassen und mit der Elster Software versenden.

Elster Software Download & Video für Kleinunternehmer mit Einnahmenüberschussrechnung

ELSTER download

 

 

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Liegst du im zweiten oder gar im ersten Jahr deiner Einzelunternehmerschaft schon über einer Umsatzprognose von 50.000€, so greift die Kleinunternehmung mit der vereinfachten Einnahmenüberschussrechnung nicht mehr und musst Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer erstellen. Spätestens ab diesem Moment kommt dann mehr Dokumentenordnung ins Spiel. Doch um nicht im Rechnungschaos und irreführender Zettlewirtschaft zu versinken gibt es im digitalen Zeitalter Abhilfe.

Und um das schonmal vorweg zu erwähnen-> Meine Empfehlung für ein kostenloses Geschäftskonto liegt bei Kontist.de (solarisBank AG) welches sich mit den Buchhaltungssystemen Debitoor und fastBill verbinden lässt. Auch wird die Steuer direkt im Konto verbucht damit man genau sieht was man hat.

*Kontist.de Geschäftskonto

+

*FastBill

oder

*Debitoor

=

Unschlagbare Kombination

 

 

Wie war denn der bisherige Weg Buchhaltung abzuwickeln?

Bisher war es so, das man seine kostbare Zeit in sortieren, abheften, eintragen und übertragen verschwendet hat. Wie oben beschrieben kann man die Einnahmen und Ausgaben manuell/halb automatisiert in eine Buchhaltungssoftware wie zum Beispiel Lexware, WISO, Sage oder DATEV einpflegen was wiederum geschultes Personal benötigt. Oder man outsourcst diesen Posten und spart sich wiedereinmal Zeit, Kosten, Nerven und Papierkram! Dennoch ist es von großem Wert sich mit dem ganzen Thema Buchhaltung auseinanderzusetzen. Für eine kleine und leichte Einführung kann ich dir die Bücher * „Existenzgründung und Businessplan“* und auch *„Kaufmännisches Wissen für Selbständige“ sehr ans Herz legen, wenn du dich dahingehend weiterbilden willst. Denn wie in meiner Kategorie Sparplan erwähnt: „Kern einer jeden Unternehmung sollte es sein, unnötige Ausgaben zu vermeiden“.  Wenn ich also in diesem Zusammenhang meine Betriebskosten (Tarifvergleiche) senke, muss ich weniger „erwirtschaften“, reinvestiere in Outsourcing und gewinne somit doppelt an Zeit für mich und mein Business. Nur wer nimmt mir die ganze Buchhaltung jetzt größtenteils ab?

 

 

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